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Mai 2021

18. Mai 2021
Weniger Zähne, höhere Geschwindigkeit - Walter TC620 Supreme überzeugt mit innovativem Design

Bei Gewindefräsern aus Vollhartmetall stößt man schnell an Produktivitätsgrenzen: Je höher der gefahrene Vorschub pro Zahn fZ, desto höher der Schnittdruck und damit einhergehend die Abdrängung des Fräsers. Die Folge sind zu enge Gewinde oder gar Werkzeugbruch. Niedrige Vorschubgeschwindigkeiten oder Schnittaufteilungen wiederum gewährleisten die Sicherheit des Prozesses und die gewünschte Qualität, führen aber zu einer längeren Bearbeitungszeit und damit zu höheren Kosten pro Gewinde. Aus diesem Grund ist das Gewindebohren oder -formen in vielen Fällen noch immer die erste Wahl.

Ein außergewöhnlicher Lösungsansatz
Viele Anbieter von Gewindefräsern versuchen, ihren Kunden eine Lösung für dieses Problem anzubieten. Der klassische Weg besteht darin, die Standzeit und die Bearbeitungszeit zu verbessern, indem man die Zähnezahl des Fräsers erhöht, ungleiche Drallwinkel einbaut oder Substrat und Beschichtung optimiert. Betrachtet man die Angaben, die viele Hersteller so optimierter Gewindefräser machen, zeigt sich, dass die empfohlenen Vorschubgeschwindigkeiten trotzdem relativ niedrig sind.

Martin Hellstern, Produkt Manager Gewindefräsen bei Walter, erklärt: „Die aus den typischen Maßnahmen resultierenden Verbesserungen in der Performance waren uns zu gering. Deswegen haben wir uns entschlossen, das Problem ganz anders anzugehen. Anstelle die Kontaktstellen zum Material zu erhöhen, haben wir beim Walter TC620 Supreme die Zahl der Zähne reduziert und sie mehrreihig angeordnet. Dadurch sinken die Schnittkräfte, die auf das Werkzeug einwirken, deutlich. Entsprechend höher kann der Vorschub nun gefahren werden.“

Ideentransfer: vom Wendeschneidplatten- zum Vollhartmetall-Fräser
Mit dem innovativen Gewindefräser-Design hat Walter schon Erfahrung: Der am Markt erfolgreiche Wendeschneidplatten-Gewindefräser Walter T2711 arbeitet bereits nach dem Prinzip der mehrreihigen Anordnung bei reduzierter Zähnezahl. Konzipiert ist der Walter T2711 für das Fräsen von Gewinden ab M20. Für das Fräsen kleinerer Gewindedurchmesser haben die Walter Entwicklungsingenieure das Prinzip nun erfolgreich auf Vollhartmetall-Werkzeuge übertragen können. Mit dem Walter TC620 Supreme lassen sich aufgrund der geringen Schnittkräfte große Zahnvorschübe (fZ) fahren – bei höchster Prozesssicherheit. Werkzeugbruch und zu enge Gewinde sind damit kein Thema mehr. Der Gewindefräser mit dem innovativen Design bringt aber noch weitere Vorteile: Dank großer Zahnvorschübe wird der Verschleiß des Werkzeugs deutlich reduziert. Die Maßhaltigkeit des Gewindes bleibt so über die komplette Standzeit erhalten: Radiuskorrekturen sind erst sehr spät erforderlich.

Prozesssicherheit in unterschiedlichen Anwendungssituationen
Typisches Einsatzfeld für den Walter TC620 Supreme sind Anwendungssituationen, in denen hohe Anforderungen an die Prozesssicherheit und die Präzision der Gewinde gestellt werden, ohne die Produktivität aus den Augen zu verlieren. Anders gesagt: Der Gewindefräser mit der innovativen Geometrie ist universell einsetzbar. Besonders häufig kommt er aktuell bei Aufgaben zum Einsatz, in denen anspruchsvolle Werkstoffe wie höherfeste Stähle, Duplex-Werkstoffe oder Inconel zerspant werden müssen. Hier wechseln Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrtindustrie, aber auch aus dem Maschinenbau zunehmend vom Gewindebohren zum Fräsen der Gewinde. Martin Hellstern sagt: „Viele Anwender sind schon seit einiger Zeit daran interessiert, Gewinde eher zu fräsen als zu bohren. Hintergrund ist vor allem die Prozesssicherheit. Mit dem TC620 Supreme haben wir den Durchbruch geschafft: Das Gewindefräsen kann nun auch in puncto Bearbeitungszeit mit dem Gewindebohren und Gewindeformen konkurrieren. Der Walter TC620 Supreme eröffnet dem Anwender damit neue Möglichkeiten.“

Wechsel bringt deutliche Einsparungen bei Werkzeug- und Maschinenkosten
Wie stark sich der Wechsel vom Gewindebohrer zum Gewindefräsen mit dem Walter TC620 Supreme auf Effizienz und Kosten pro Gewinde auswirkt, hängt von den konkreten Gegebenheiten beim Anwender ab. Aber Kostenreduktionen um die 30 Prozent im Bereich der Werkzeug- und Maschinenkosten sind nicht ungewöhnlich. So konnte ein Anwender aus dem Allgemeinen Maschinenbau beim Einbringen von Grundlochgewinden M4, 6 Millimeter tief, durch den Einsatz des neuen Walter Gewindefräsers die Kosten um 35 Prozent reduzieren. Und das obwohl der Gewindefräser an sich deutlich teurer als der bisher verwendete HSS-E-Gewindebohrer ist. Denn der Walter TC620 Supreme schafft mit 1.200 Gewinden circa das Dreifache der Standmenge der Gewindebohrer – und das bei deutlich erhöhter Prozesssicherheit. Der zu bearbeitende Werkstoff 17-4 PH, ein nichtrostender martensitischer, aushärtbarer Stahl, ist in der Bearbeitung anspruchsvoll. Weil beim Gewindebohren Werkzeugbrüche und die daraus resultierenden Mehraufwände die Kosten- und Qualitätsziele der Bearbeitung gefährdeten, wandte sich der Anwender an die Walter Experten. Mit einer Bearbeitungszeit pro Gewinde von vier Sekunden und einer Standmenge von 1.200 Gewinden pro Fräser konnte der Walter TC620 Supreme die Erwartungen noch übertreffen.

Möchten Sie mehr über die Vorteile, die WALTER Gewindefräser Ihnen bieten können, erfahren?
Sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne.

 

November 2020

12. November 2020
Die wirtschaftliche Alternative - WALTER Perform Line
Die Lösung für die Einzelteilfertigung bei wechselnden Materialien

Mit der WALTER Perform Line Turning bietet WALTER dem Anwender eine Produktlinie, bei der der Fokus auf einfacher Handhabung, einfacher Geometrieauswahl und Verschleißerkennung sowie einem attraktiven Preisniveau liegt. Dennoch bietet die Walter Perform Line Turning dem Anwender Wirtschaftlichkeit, hohe Standzeit und ein breites Spektrum an Geometrien.

Eben höchste Produktqualität »made by Walter« – mit einem unschlagbaren Preis-/Leistungs-Verhältnis

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Juni 2020

17. Juni 2020
Unser neuer Katalog Präzisionswerkzeuge 2020/2022
Ab sofort gedruckt und online – unser neuer Katalog 2020/2022

Unser neuer Katalog Präzisionswerkzeuge ist da!

1.500 Seiten Präzisionswerkzeuge – und vieles mehr
Unser Standardlieferprogramm aus Zerspanung, Spanntechnik, Messtechnik und neu:
Betriebseinrichtung!
Zerspanung:
In der Produktgruppe Zerspanung bieten wir Ihnen u.a.:
Wendeplattenwerkzeuge, Bohrwerkzeuge, Senkwerkzeuge, Gewindewerkzeuge, Reibwerkzeuge, Fräswerkzeuge, Sägewerkzeuge, Rändelwerkzeuge u.v.m.
Messtechnik
Im Bereich Messtechnik bieten wir Ihnen vom Bandmaß über Messschieber, Winkel, Messuhren ein komplettes Sortiment an präziser Messtechnik.
Ergänzend bieten wir einen Kalibrierdienst für alle Ihre Messmittel.
Spanntechnik
Der Sortimentsbereich Spanntechnik umfasst ein breit gefächertes Produktangebot wie zum Beispiel Bohrfutter, Spannfutter, CNC-Lagersysteme, Drehfutter, Magnete, mechanische Spannelemente, Maschinenschraubstöcke u.v.m.
Dienstleistungen
Abgerundet wird der Bereich der Präzisionswerkzeuge unter anderem durch folgende Dienstleistungen:
-Kalibrierservice und Reparaturservice für Messwerkzeuge
-Nachschleif- und Beschichtungsservice für Zerspanungswerkzeuge
-Reparaturservice für Wendeplattenwerkzeuge

November 2019

Neubert Fertigungstechnik - Logo m.conti
Neu in unserem Lieferprogramm: m.conti Voreinstellgeräte
Wir freuen uns, Ihnen den jüngsten Neuzugang in unserem Lieferprogramm vorstellen zu dürfen: Werkzeugvoreinstellgeräte aus dem Hause m.conti:

M.CONTI bringt seit über 40 Jahren weltweit hohe Qualität und Präzision in Produktionsprozesse. Das Unternehmen befindet sich in Pesaro, Mittelitalien, strategisch günstig in der Nähe einiger der wichtigsten Maschinenhersteller für die Holz-, Metall-, Stein- und Glasbearbeitung. Die Erfahrung von M.CONTI basiert auf der engen Zusammenarbeit mit diesen Maschinenherstellern.

In enger Abstimmung mit den Bedürfnissen der Kunden wurde 1996 das erste Voreinstellgerät entwickelt und produziert. Diese Linie wurde bald zu einem Kerngeschäft von M.CONTI und die Voreinstellgeräte-Produktlinie wird ständig erweitert und weiterentwickelt.

Planen Sie eine Investition in ein neues Voreinstellgerät? Oder fragen Sie sich, wie Werkzeugvoreinstellung Ihnen in Ihrer Fertigung Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsvorteile verschaffen kann? Sprechen Sie uns an, wir informieren Sie gerne über die Vorteile der Werkzeugvoreinstellung an sich und der Produkte aus dem Hause M.CONTI.

Oktober 2019

Neubert Fertigungstechnik - Logo m.conti
Fräsen mit „Xtended Technology“ – Xtra·tec® XT
Mit Xtra·tec® XT stellt Walter die nächste Generation seiner Fräswerkzeuge vor. Mehr Produktivität und Prozesssicherheit stehen im Fokus der »Xtended Technology«, kurz: »XT«.

Vom Vorgänger Xtra·tec® unterscheidet sie mehr als nur die schwarze Optik; tatsächlich handelt es sich um eine komplett neue Fräser-Generation. Diese bringt Walter zunächst mit Eckfräsern sowie einem Planfräser auf den Markt – für nahezu alle Anforderungen im Eck- und Planfräsen, in allen gängigen Werkstoffgruppen. Auffälligstes Konstruktionsmerkmal der neuen Fräswerkzeuge ist die Einbaulage der Wendeschneidplatten: stärker geneigt und mit größerer Auflagefläche. Dadurch wird die Flächenpressung im Sitz verringert und die Stabilität erhöht. Der größere Querschnitt um die Schraubenbohrung stabilisiert die Wendeschneidplatte und die, nun möglichen, längeren Schrauben erhöhen die Spannsicherheit. Auch der Fräserkörper wird stabiler, denn er weist deutlich mehr Material hinter dem Plattensitz auf.
Neben mehr Prozesssicherheit ermöglicht die neue Einbaulage der Platten auch einen Zahn mehr – und damit eine höhere Produktivität. Die präzise 90°-Form der Eckfräser hilft, zusätzliche Schlichtoperationen zu reduzieren. Besser zugängliche Spannschrauben optimieren das Handling und tragen zur Vermeidung von Montagefehlern bei. Eine weitere Neuerung sind die kleineren Wendeschneidplatten, mit denen die Fräser bestückt werden können. Sie zahlen auf den gegenwärtigen Trend zu kleineren Aufmaßen ein. Beim Planfräser M5009 gilt dies doppelt: Denn er verbindet kleine Schnitttiefen mit den Vorteilen der doppelseitigen Walter Tiger·tec® Wendeschneidplatten. Statt vier weisen diese acht nutzbare Schneidkanten auf. Dadurch sowie durch teilweise entfallende Schlichtoperationen erhöht der M5009 die Wirtschaftlichkeit. Innovativ beim Thema Nachhaltigkeit: Als Bestandteil von Walter Green sind die Produktion und Lieferkette der Xtra·tec® XT-Fräser CO2-kompensiert.

Wir beraten Sie gerne!

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